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GOETHE-ZERTIFIKAT C1 - Übungssatz 03 > Lesen

Lesen

Prüfungszeit für nicht behinderte Kandidatinnen und Kandidaten: 70 Minuten

Die Prüfungszeit für behinderte Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer ist in den “Durchführungsbestimmungen” geregelt.

In diesem Prüfungsteil sollen Sie mehrere Texte lesen und die dazugehörenden Aufgaben lösen. Sie können mit jeder beliebigen Aufgabe beginnen.

Schreiben Sie bitte Ihre Lösungen entweder in den elektronischen Antwortbogen oder markieren Sie das entsprechende Auswahlfeld.

Hilfsmittel wie zum Beispiel Wörterbücher oder Mobiltelefone sind nicht erlaubt.

Aufgabe 1

Prüfungszeit für nicht behinderte Kandidatinnen und Kandidaten: 25 Minuten

Die Prüfungszeit für behinderte Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer ist in den “Durchführungsbestimmungen” geregelt.

Ergänzen Sie im folgenden Text die fehlenden Informationen.
Lesen Sie dazu den Artikel “Anreize zum Kauf”. Tragen Sie Ihre Lösungen in die Eingabefelder (1 bis 10) ein.
Gewertet werden nur grammatisch richtige Antworten. Bitte geben Sie nur ein Wort an.

Anreize zum Kauf

Auch Düfte regen zum Kauf an, da sie, wie Werbepsychologen es formulieren, ein Wohlfühlgefühl hervorrufen – allerdings nur bei richtig dosiertem Einsatz. Der Duft darf nur leicht spürbar sein, weil er sonst als aufdringlich empfunden wird und manche Kunden dazu veranlasst, so schnell wie möglich das Geschäft zu verlassen. Dass Musikberieselung ein Problem und oft schwierig ist, wissen auch die Werbestrategen. Dennoch setzen sie auf Musik, da sie einerseits von störenden Geräuschen ablenkt und andererseits Stille übertönt, die von vielen als unangenehm, einschüchternd oder sogar beängstigend empfunden wird. Schwierigkeiten bereitet die Musikauswahl den Geschäften, deren Kundschaft bunt gemischt ist. Was dem einen gefällt, geht dem anderen auf die Nerven. Aus diesem Grund greifen Kaufhäuser und Supermärkte in der Regel zu dezenter Hintergrundmusik, die kaum wahrgenommen wird und dennoch den oben genannten Zweck erfüllt. Anders sieht es in Spezialgeschäften aus, die eine eher einheitliche Zielgruppe ansprechen. In Trendshops für junge Leute darf es ruhig rockig und laut zugehen, wohingegen im Weinhandel Popmusik die Kauflust verringert. Ertönt jedoch klassische Musik, wird mehr und teurer eingekauft.

Werden also Auge, Nase, Ohr positiv stimuliert, überträgt der Kunde sein Wohlbefinden auf die präsentierte Ware oder das Geschäft insgesamt. Streng rationale Kaufkriterien verlieren an Wirksamkeit und aus dem momentanen guten Gefühl heraus wird eine Kaufentscheidung gefällt, die ohne diese psychologisch ausgetüftelten Sinnesanreize vielleicht nie zustande gekommen wäre.

 Zum Text mit Eingabefeldern

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Text mit Eingabefeldern

, ist nicht leicht, überflutet werden. Zurück zum Artikel 

Werbefachleute befinden sich daher ständig auf der Suche nach neuen und effektvollen Strategien.

, auf das Unterbewusstsein einzuwirken, , wie Licht, Duft und Musik die Verweildauer des Kunden in einem Geschäft verlängern können.Zurück zum Artikel 

dies die Menge seiner Käufe. Zurück zum Artikel 

Am Beispiel der Lichtgestaltung kann man gut sehen, . Zurück zum Artikel 

Neutrales Licht regt weniger zum Kauf an als farbiges voneinander abweichende Vorlieben. Zurück zum Artikel 

von Düften die Kauflust. Zurück zum Artikel 

erweist sich der Umgang mit Musik. Zurück zum Artikel 

Zwar hat Musik den positiven Effekt, störende Geräusche und beunruhigende Stille zu überdecken, doch kann eine ungeschickte Musikauswahl auch Kunden abschrecken.

führen, nimmt der Kunde auch die Produkte und das Geschäft positiv wahr sich aller Wahrscheinlichkeit nach eher für einen Kauf als ohne diese werbestrategische Zutat. Zurück zum Artikel  

maximal 10 Punkte: 0

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Aufgabe 2

Prüfungszeit für nicht behinderte Kandidatinnen und Kandidaten: 30 Minuten

Die Prüfungszeit für behinderte Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer ist in den “Durchführungsbestimmungen” geregelt.

Lesen Sie bitte die vier Texte. In welchen Texten (A bis D) gibt es Aussagen zu den folgenden Themenschwerpunkten 1 bis 5?

Themenschwerpunkte

  • Thema 1: Aufgaben während des Praktikums
  • Thema 2: Urteil über die Bezahlung
  • Thema 3: Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen
  • Thema 4: Nutzen des Praktikums
  • Thema 5: Empfehlungen an Leute, die an einem Praktikum interessiert sind

 Direkt zu den Eingabefeldern

Kopieren Sie aus den Texten jeweils den gesamten Satz vom ersten Buchstaben bis zum Punkt, der Ihrer Meinung nach die Lösung enthält.
Fügen Sie diesen Satz dann in das entsprechende Eingabefeld ein.
Richtig kopierter und in das Eingabefeld eingetragener Text: 1 Punkt. Ein Satz reicht.

Sollten Sie ausschließlich mit der Tastatur (also ohne Maus) arbeiten, beachten Sie unsere Hinweise auf der “Hilfe”-Seite unter “Tastaturnavigation”.

Bitte beachten Sie auch die Beispiele.

Beispiel 0:

Dauer der mittäglichen Entspannungspause

Text A   Ich sollte ausprobieren, ob dieser Beruf für mich der richtige ist, ob er mir auf Dauer gefallen könnte.  Zu Text A

Text B    

Text C   Das war Teil des Lehrplans, gehörte zur Ausbildung dazu.  Zu Text C

Text D    

Die vier Texte

Silke R., 22 Jahre, Auszubildende in einer Tischlerei

Während meiner Schulzeit gab es jedes Jahr einen sogenannten “Girls´ Day”, einen Tag, an dem wir Mädchen in einen Betrieb gingen, um vor Ort verschiedene Berufe kennenzulernen. Einmal war ich da in einer Tischlerei und ich fand das, was man dort machte, ausgesprochen spannend. Nach dem Abitur sollte ich dann studieren, aber ich wollte nicht so viel Theorie, sondern lieber was Praktisches machen. Genauer: Ich wollte eine Tischlerlehre absolvieren. Nach einigem Hin und Her einigte ich mich mit meinen Eltern auf ein Praktikum in der Tischlerei eines Bekannten meiner Eltern.
- Beispiel - Ich sollte ausprobieren, ob dieser Beruf für mich der richtige ist, ob er mir auf Dauer gefallen könnte. - Beispiel Ende - Weil der Tischler von den Bedenken meiner Eltern wusste, hat er mich nicht geschont. Ich musste bei allen Arbeiten anpacken, auch bei schweren und schmutzigen. Einmal musste ich sogar bei der Reparatur von Dachfenstern helfen – oben auf einem fünfstöckigen Haus. Das war echt hart, aber nur so brachte das Praktikum mir was. Ich habe die Vor- und Nachteile des Tischlerberufs erfahren, und als ich nach dem Praktikum an meinem alten Wunsch festhielt, eine richtige Lehre zu beginnen, stand mein Entschluss auf festen Füßen. Das haben meine Eltern auch gesehen und meine Entscheidung voll und ganz akzeptiert.

 Zurück zu Beispiel A -  Zu den 5 Themenschwerpunkten

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Harry J., 17 Jahre, Realschüler

Ich habe den Fehler gemacht, vor Beginn des Praktikums nicht mit dem Chef Klartext zu reden, also mich darüber zu informieren und genau abzusprechen, was man so während des Praktikums tun muss oder darf. Das sollte man unbedingt tun, sonst steht man blöd da. Jetzt bin ich schlauer, beim nächsten Praktikum werde ich der Firma auf den Zahn fühlen. Ich habe nämlich in den Sommerferien ein 6-wöchiges Praktikum bei einem Friseur gemacht. Als ich die Zusage hatte, habe ich mich unbändig gefreut, aber als es dann soweit war, ist mein Ärger von Tag zu Tag größer geworden. Ich war in dem Laden im Grunde nur eine Putzfrau, vielmehr ein Putzmann – Haare wegfegen, Waschbecken putzen, Regal abstauben. Die sechs Wochen waren für die Katz. Ich habe nichts gelernt, habe keine Ahnung, ob Friseur der richtige Beruf für mich sein könnte. Ich habe die Zeit dort zwar durchgehalten, aber im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich dem Chef nicht doch den ganzen Kram vor die Füße geworfen habe. Ich darf gar nicht an den miesen Verdienst denken, man hat mich richtiggehend ausgebeutet. Wenn ich während der Ferien einen Hilfsjob im Supermarkt angenommen hätte, hätte ich bestimmt das Doppelte oder Dreifache verdient.

 Zu den 5 Themenschwerpunkten

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Manuela K., 39 Jahre, Bürokauffrau

Früher war ich Lebensmittelverkäuferin, aber das lange Stehen hat mein Rücken irgendwann nicht mehr mitgemacht. Ich war immer öfter krank. Schließlich habe ich dann von der Agentur für Arbeit eine Umschulung zur Bürokauffrau finanziert bekommen. Während der Umschulung mussten wir alle ein 4-monatiges Praktikum machen. - Beispiel - Das war Teil des Lehrplans, gehörte zur Ausbildung dazu. - Beispiel Ende - Meine Schule hatte sehr gute Kontakte zu verschiedenen Firmen und hatte mit jedem Betrieb verbindlich festgelegt, was wir alles kennenlernen sollten, in welchen Abteilungen wir wie lange und mit welchen Aufgaben eingesetzt werden. Deshalb habe ich in der Praktikantenzeit viel gelernt und – was das Wichtigste ist – herausgefunden, welche Arbeit mir liegt und Spaß macht. Ich brauche Kontakt zu Menschen. Nach der Umschulung bekam ich einen Job in einem Call-Center und bin vor Kurzem zur Teamleiterin aufgestiegen. Gute Teams hatte ich übrigens auch im Praktikum. Weil die Angestellten schon viel Erfahrung mit Praktikanten hatten, waren sie sehr offen und hilfsbereit und haben mich überhaupt nicht als lästig oder störend empfunden. Ich hatte von einigen Bekannten gehört, dass in manchen Firmen die festen Mitarbeiter negativ auf Praktikanten reagieren würden. Angeblich würden wir die Arbeitsabläufe stören. Also hatte ich am Anfang etwas Angst, aber die war unbegründet.

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Armin H., 29 Jahre, Betriebswirt

Im Moment bin ich sehr zufrieden, denn ich habe einen Prozess vor dem Arbeitsgericht gewonnen. Und das Urteil ist nicht nur für mich wichtig, so glaube ich jedenfalls, sondern auch für viele andere, die als Praktikanten eingestellt werden. Worum es bei dem Gerichtsverfahren ging? Nachdem ich mein Diplom in der Tasche hatte, habe ich ein Praktikum bei einer renommierten Firma aufgenommen, und weil man mir bald nach Arbeitsbeginn Hoffnungen auf die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis gemacht hatte, habe ich mich richtig in die Arbeit reingehängt. Ich wurde für ein anspruchsvolles Projekt eingesetzt, nämlich die Ausarbeitung eines neuen Konzepts für die Kundenbetreuung. Ich arbeitete vollkommen selbstständig, es gab keinen Unterschied zu der Arbeit der Festangestellten. Das war kein Praktikum, sondern ein richtiger Job. Nur die Vergütung war die eines Praktikanten und entsprach überhaupt nicht meiner Leistung. Ich habe in der Personalabteilung vorgesprochen und eine bessere Dotierung verlangt, jedoch ohne Erfolg. Und von einer Übernahme war dann auch nicht mehr die Rede. Nach dem sogenannten Praktikum habe ich mich mit einem Rechtsanwalt beraten und wir beschlossen, gegen die Firma gerichtlich vorzugehen und das mir zustehende Gehalt einzuklagen. Vor ungefähr einem Monat hat das Gericht für mich entschieden und das Geld ist auch schon auf meinem Konto.

 Zu den 5 Themenschwerpunkten

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Eingabefelder Thema 1

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Eingabefelder Thema 2

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Eingabefelder Thema 3

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Eingabefelder Thema 4

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Eingabefelder Thema 5

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maximal 10 Punkte: 0

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Aufgabe 3

Prüfungszeit für nicht behinderte Kandidatinnen und Kandidaten: 15 Minuten

Die Prüfungszeit für behinderte Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer ist in den “Durchführungsbestimmungen” geregelt.

Lesen Sie bitte den folgenden Text, und wählen Sie bei den Nummern 21 bis 30 die Wörter ( a, b, c oder d ), die in den Satz passen.
Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Markieren Sie Ihre Antwort mit der Maus oder der Tabulator- + Pfeiltaste.

Antworten Aufgabe 3


Lösung: b Zum Beispielsatz


 Zum Satz mit Nummer 21


 Zum Satz mit Nummer 22


 Zum Satz mit Nummer 23


 Zum Satz mit Nummer 24


 Zum Satz mit Nummer 25


 Zum Satz mit Nummer 26


 Zum Satz mit Nummer 27


 Zum Satz mit Nummer 28


 Zum Satz mit Nummer 29


 Zum Satz mit Nummer 30

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maximal 5 Punkte: 0

Gesamtergebnis Lesen:

 Aufgaben 1 bis 3  0 von 25 Punkten

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